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Grenzüberschreitende Hilfe

Oldenburg, 21. November 2008

  Foto: THW OV-Wilhelmshaven

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Länderverband Bremen, Niedersachsen und die niederländischen Brandweer unterzeichneten heute in Oldenburg eine Vereinbarung über grenzüberschreitende technische Hilfe. Damit soll der mögliche Einsatz des THW in den Niederlanden bei Großschadenslagen, im Katastrophenfall sowie in der täglichen Gefahrenabwehr geregelt werden.

„Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird damit auf einen festen Boden gestellt“, sagte Ralph Dunger, THW-Landesbeauftragter für Bremen und Niedersachsen bei der Unterzeichnung. „Auf diese Weise werden die Einsatzmöglichkeiten und die Anforderungswege festgelegt. So können wir schnell und effektiv Hilfe leisten.“

Vertragspartner bei der Vereinbarung sind die niederländischen Brandweerregio´s Twente, Drenthe, Groningen, Ijsseland auf der einen und der THW-Länderverband Bremen, Niedersachsen auf der anderen Seite. Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die grenzüberschreitende Einsatzplanung des THW nach Großschadenslagen, im Katastrophenfall sowie in der täglichen Gefahrenabwehr in den Niederlanden. „Wir freuen uns darüber, dass wir zukünftig unbürokratisch auf die Möglichkeiten des THW zugreifen können“, berichtete Robin Pater, Verantwortlicher bei der Brandweer in der Region Twente für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Die Vereinbarung basiert auf dem „Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Niederlande über die gegenseitige Hilfeleistung bei Katastrophen einschließlich schwere Unglücksfälle“. Mit dem weiteren Zusammenwachsen der Länder im Rahmen der Europäischen Union und der gemeinsamen Aufgabe von deutschen und niederländischen Katastrophenschutzorganisationen - dem Schutz der Bevölkerung zu beiden Seiten der Landesgrenze bei Schadensereignissen - gewinnt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der täglichen Gefahrenabwehr zunehmend an Bedeutung.


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