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Landesweite Übung "Führen von Verbänden"

Wilhelmshaven/Barme, 25. Januar 2016

  Foto: THW OV-Wilhelmshaven

Rund 800 THW-Einsatzkräfte trainierten am vergangenen Sonntag mit 200 Großfahrzeugen das „Führen von Verbänden“. Parallel dazu wurde eine Digitalfunk-Übung durchgeführt, um das Funken in großen Schadenslagen zu proben. Ziel der Verbände aus ganz Niedersachsen und Bremen war der Wasserübungsplatz des THW in Barme, wo die Fahrzeuge gegen Mittag eintrafen. Ausgearbeitet wurde diese Großübung von den Ortsverbänden Achim, Hoya und Verden, die dazu alle 79 Ortsverbände des Landesverbandes Bremen, Niedersachsen eingeladen hatten.

Gerade in größeren Schadenslagen wie z. B. beim Hochwasser müssen immer wieder größere Verbände in die oft weit entfernten Einsatzgebiete gebracht werden. Dabei kommt dem Fahren im Verband im Hinblick auf Führung und Logistik eine besondere Bedeutung zu. Das THW Wilhelmshaven beteiligte sich mit drei Fahrzeugen und 15 Helferinnen und Helfern. An der Raststätte Hasbruch trafen diese auf die Einheiten des Geschäftsführerbereiches Oldenburg. Hier gab es eine geringfügige Zeitverzögerung durch einen defekten Schlauch an einem Fahrzeug, der instandgesetzt werden musste. Gemeinsam ging die Fahrt dann in Kolonne weiter nach Barme an der Weser. Das fahren in Kolonne erfordert den Fahrern erhöhte Konzentration und körperliche Anstrengung ab. Alle Fahrzeuge dieser Übung hintereinander aufgestellt, würden eine Länge von ca. 1,9 Kilometern ergeben.
Ein weiterer Teil der Übung beinhaltete den Umgang mit Digitalfunk in großen Schadenslagen. Dabei wurden Grenzen aufgezeigt und Schwachstellen erkennbar, die nun nachgebessert werden. Eine weitere Herausforderung war es, die 800 teilnehmenden Helfer zu verpflegen. Zubereitung und  Ausgabe waren perfekt geplant und durchgeführt. Die schmackhafte Gulaschsuppe gab es ohne große Wartezeit.
In Barme selbst erwartete der Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen, Ralph Dunger, seine Einheiten. Es war die letzte Großübung in seiner Amtszeit, die Ende Januar 2016 endet. Gleichzeitig konnten sich die beteiligten Helferinnen und Helfer von ihrem Chef verabschieden, der in den vergangenen zehn Jahren als Landesbeauftragter in den beiden Bundesländern an der Spitze stand und das THW maßgeblich geprägt und gestaltet hat.

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Eine anwesende Führungsperson wird sich dann gerne um Sie kümmern und Ihre Fragen zum THW beantworten.

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